Roger and Till - Blues and Boogie

 

Roger and Till – Blues and Boogie

 

 

 

Roger and Till“ Zwei der führenden Bluesmusiker hierzulande als Duo! Der gebürtige Engländer Roger C. Wade (voc/harp) und Till Seidel (voc/guit) präsentieren eine frische Mischung aus traditionellem Blues, Boogie und Rock ‘n Roll. Mal Klassiker aus den 40ern und 50ern oder Rock ´N Roll aus den 60ern. Zwei Sänger, eine Mundharmonika, eine Gitarre, eine relaxte Spielfreude – Roger und Till sind Garant für einen schönen Abend mit alten und neuen Freunden des Blues und Boogie.

 

In den letzten 25 Jahren hat sich Roger C. Wade (harp/vocals) als herausragender Mundharmonikaspieler der Zunft deutscher Bluestraditionalisten etabliert. Sein ebenso kraftvoller wie sensibler Stil, eindringliches Bluesfeeling gepaart mit einem gesunden Maß an Virtuosität begeistert den Bluesspezialisten und das Partypublikum gleichermaßen. Spontaneität, Humor und eine energiegeladene "Stage presence" - so schätzt das Publikum Roger C. Wade seit über 20 Jahren in Deutschland und Europa.


1968 in Norwich, England geboren, entdeckte Roger Mitte der 80er Jahre nicht nur den British Blues aber hauptsächlich seine Liebe zum klassischen Blues. Nach ersten Gigs als Duo auf den Straßen von England, zog es ihn schon nach Deutschland, wo er Anfang der 90er Jahre in seiner ersten deutschen Bluesband spielte, zunächst als Sideman dann als Frontman und Sänger. Kurz darauf gründete Roger seine erste Band, Excuse My Blues, zusammen mit seiner Frau Marion am Klavier. Die Weichen waren gestellt und die Richtung klar - es ging um Blues, Boogie und RnB. 1994 verbrachte Roger mehrere Monate in den US, wo er mit vielen namhaften Blueskünstlern zwischen New York und San Francisco zusammenspielte.

Nach dieser aufregenden und charakterprägenden Zeit kehrte Roger nach Deutschland zurück und gründete die Band Little Roger & The Houserockers mit seiner Frau Marion am Klavier und Tilmann Michalke an der Gitarre. In den letzten 25 Jahren waren zahlreiche bekannte Musiker als Gast bei Auftritten der Band, u.a. Alex Schulz, Chris Rannenberg, Marc T uvm. Nach dem frühen Tod seines Duopartners Jens Turowski und zwei erfolgreichen Platten der Night Walkers, haben sich Roger und Till zusammengefunden und das Duo „Roger und Till“ gegründet.

 

Um Anfang der 2000er in der niedersächsischen Provinz auf den Blues zu kommen, braucht es vor allem Interesse. Zugegeben, in Hildesheim war der Weg zum Blues nicht ganz so umständlich, schließlich kommen einige der bekanntesten Blues Bands Deutschlands aus dieser kleinen Großstadt in der Nähe von Hannover. Als Till Seidel mit 14 Jahren zur Gitarre griff, gab es erstmal nur Musik der härteren Gangart. Doch woher hatte Angus Young seinen„Duck Walk“ und sein Bending? „Den Plattenschrank meines Vaters zu durchsuchen, war wie das Lesen eines Buches, was mit jedem Kapitel spannender wird. Auf einmal war da Chess Records, Howlin' Wolf, Muddy Waters, Little Walter und so viel mehr.“ Diese Musik war wie eine Offenbarung. Während im Radio Plastik Pop und Deutsch Rock rauf und runter lief, beschäftigte sich Till Seidel immer  mehr mit Musik, die etwas zu erzählen hatte. „Vorrangig ging es am Anfang noch nicht  einmal um die Texte, sondern die Art und Weise Musik zu spielen. Es war rau und ehrlich und hatte Ecken und Kanten. Nicht wie dieser weichgespülte Mist aus Funk und  Fernsehen.“ Mit der Zeit schärfte Till Seidel immer mehr sein Profil. „Mit dieser Art von  Musik fand ich meine Nische. Wenn Leute sagen, Blues sei langweilig, könnte ich aus  der Haut fahren. Von den 20ern bis in die 60er Jahre kann wohl kein Genre mehr  Vielfältigkeit bieten.“ Während er sich als Sideman in verschiedenen Bands am Anfang mehr dem 50s Blues widmete, um seinen Helden wie T-Bone Walker und Johnny Guitar Watson Tribut zu zollen, schlug er mit seiner eigenen Band einen neuen Weg ein.

 

„Neu“ ist dabei relativ, denn natürlich gilt die Liebe weiterhin der Retro-Musik. Allerdings  verschreibt er sich mit seiner Band mehr dem 60er-Jahre Rhythm & Blues. „Neben B.B. King, Freddie King und Otis Rush, stehe ich auch auf Little Milton, Bobby Bland und Al  Green, in den 60er Jahren vermischten sich im R&B so viele Elemente von Blues und  Soul und das macht mich an.“ Im Herbst 2015 konnte er sich mit seiner Art von R&B  dabei vor amerikanischem Publikum beweisen. Er begleitete B.B. & The Blues Shacks  auf ihrer California Tour und durfte dabei im Vorprogramm ran. Dabei konnte er neben dem Publikum auch Radio DJ Art Martel (Straight Up Blues Productions, Delta Groove)  sowie Publizist David Mac (Blues Junction) von sich überzeugen. In der Oktober  Ausgabe 2016 widmete das bluesnews magazine ihm ein zweiseitiges Feature und   machte so in Deutschland auf den Newcomer aufmerksam. Im Frühjahr 2017 veröffentlichte der "kleine dicke Junge aus Niedersachsen" seine CD "Lazy Man's Land", die von zahlreichen Kritikern sehr positiv bewertet wurde. Seit 2018 widmet sich Till Seidel auch einem Solo-Projekt, bei dem der Akzent eher auf seiner Gitarre, seinem Gesang und der traditionelleren Spielweise des Blues liegt. Im Jahr 2019 erschien sein neustes Album „Get On Board!“

 

 

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© Roger Wade